Pädagogischer Ansatz

Unsere Arbeit  richten wir hauptsächlich nach zwei pädagogischen Ansätzen aus. Wir orientieren uns nach dem Situationsansatz und nach der Naturpädagogik.

Naturpädagogik soll über alle Sinne Zugang zur Natur schaffen und den Umgang mit der uns umgebenden Natur fördern. Sie soll Naturbegegnungen und Naturerleben ermöglichen. Die Naturpädagogik hat sich im Laufe der Zeit entwickelt und findet statt unter bestimmten Bedingungen und in gesellschaftlichen Zusammenhängen. Verschiedene pädagogische Ansätze, unter anderem der von Pestalozzi vertretene Ansatz mit …

Herz

Will die Liebe zur Natur, die Achtung vor der Schöpfung, die Freude an der Mitwelt wecken. Zusammenhänge sollen erfahr- und verstehbar gemacht werden.

Hand

Verständnisvoller Umgang mit Natur und Umwelt im praktischen Tun.

Kopf

Komplexe Zusammenhänge verstehen, Konsequenzen daraus erkennen, durch Selbstreflexion eine verantwortungsvolle Beziehung zu unserer Natur und Umwelt aufbauen. Die hier aufgezählten methodischen Ansätze der Naturpädagogik basieren auf dem Grundsatz nach

Herz - Hand - Kopf

Die Naturpädagogik ist so abwechslungsreich wie die Natur selbst. Z. B. durch das Beobachten eines Ameisenhaufens, das Zusammenspiel der Ameisen bei der Nahrungsbeschaffung und das Prinzip des Ameisenstaates ist eine Situation entstanden, die aufgegriffen werden kann. Durch diese konkreten Erlebnisse des Entdeckens und Erforschens lernen Kinder nachhaltig. Die vielerlei Ansatzmöglichkeiten die es gibt, bedeuten auch eine Vielzahl von Chancen dem Einzelnen einen Zugang zur Natur zu ermöglichen. So gibt es eine Fülle von Themen, welche am konkreten Alltag und den Interessen der Kinder ansetzen, und die mit den oben genannten methodischen Ansätzen aufgegriffen werden können.

Beim Situationsansatz handelt es sich um ein sozialpädagogisches Konzept zur Begleitung von Bildungs- und Lebensbewältigungsprozessen von Kindern in Kindertageseinrichtungen im Zielhorizont von Autonomie, Solidarität und Kompetenz.  Aktuelle Aktionen, Fragen und Spielsituationen von Kindern werden aufgegriffen. Daraus entwickeln sich unter der Moderation der ErzieherInnen häufig Projekte. Alle Menschen haben Rechte, so natürlich auch die Kinder. Durch Eigenaktivität soll sich das Kind selbständig entwickeln können. Es soll lernen, seine eigene Meinung zu treffen und sich selbständig zu entscheiden, dabei aber auch auf andere Rücksicht zu nehmen.  Soziales Lernen ist ein besonderer Schwerpunkt. Die Erwachsenen sind dafür verantwortlich, den Kindern eine verlässliche Beziehung und ein anregendes Umfeld zu bieten, so dass sie angeregt werden zu Eigenaktivitäten und Weiterentwicklung.